Unternehmensführung

Unternehmensführung

Unternehmensanalyse

Unternehmensanalyse als Vorbereitung der Unternehmensplanung

Mit der Unternehmensanalyse werden Zusammenhänge und Abhängigkeiten im Unternehmen und mit externen Faktoren erforscht und dargestellt. Die Unternehmensanalyse ist Grundlage für weiterreichende Entscheidungen des Managements, wie z.B. im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung oder auch im Wege des Verkaufs von Unternehmen. Die Unternehmensanalyse umfasst die Plausibilität der Unternehmensziele und die Strategie zur Erreichung gesetzter Ziele. Die Analyse erforscht die Zusammenhänge zum Umsatz, zum Ertrag, zur Liquidität und zur Struktur der Finanzierung des Unternehmens. Die Betrachtung des Unternehmens durch Kunden und andere Geschäftspartner werden in Wechselwirkung gestellt zur Öffentlichkeitsarbeit, zu den Geschäftsgrundsätzen und zur Unternehmensphilosophie. Der Grad der Zufriedenheit der Kunden und die Ursachen für eine Unzufriedenheit werden erforscht. Das System der Lagerhaltung, der Einkaufs- und Verkaufsbedingungen, des Mahn- und Inkassowesens werden in Relation zur Liquiditätsplanung gebracht.

Die Qualität des Betriebsklimas und die Effizienz der Leistungen der Belegschaft werden erforscht. Unzufriedenheit, die sich insbesondere in einer erhöhten Quote von Krankmeldungen oder einer erhöhten Quote arbeitsrechtlicher Streitigkeiten dokumentiert, werden ebenso aufgezeigt.

Wie gesund ein Unternehmen ist, zeigt die Analyse der Unternehmenskennzahlen, insbesondere der finanzwirtschaftlichen Kennzahlen. 

Die SWOT-Analyse analysiert speziell die Stärken und Schwächen des Unternehmens.

Nähere Ausführungen mit Excel-Muster für diverse Berechnungen erhalten Sie mit unserem eBook “Der Unternehmensplan

Unternehmensplanung

Unternehmensplanung
Anlässe für die Planung
Budgetplanung
Dokumentation

Unternehmensfinanzierung

Für die Unternehmensfinanzierung gibt es zahlreiche Formen und Modelle zwischen Fremdfinanzierung und Eigenkapitalfinanzierung. Ferner gibt es Finanzierungsformen, die zwischen Fremdkapital und Eigenkapital stehen, nämlich die so genannten Mezzanine-Finanzierungen. Der Schwerpunkt einer Unternehmensfinanzierung sollte in der Eigenkapital- und Mezzanine-Finanzierung liegen, um den dauerhaften Bestand des Unternehmens zu sichern. Eine Fremdfinanzierung sollte daher nur begleitend erfolgen. 

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Unternehmenskultur

Unternehmenskultur
Dokumentation der kultureellen Werte
Unternehmensfusionen und Kultur

Unternehmenssanierung

Unternehmenssanierung
außergerichtliche Sanierung
Insolvenzverfahren
Insolvenzplanverfahren
Insolvenzanfechtung

Unternehmenskauf

Unternehmenskauf
Assetdeal
Share-Deal
Betriebsübergang
Auffanggesellschaft

Changemanagement

Changemanagement
Vorbereitung einer Veränderung
Veränderungsmodelle
Begleitung des Veränderungsprozesses

Unternehmensnachfolge

Bei der Unternehmensnachfolge handelt es sich um ein komplexes und meist auch hochsensibles Thema. Die Unternehmensstruktur ist vielfach patriarchalisch und die Unternehmenskultur auf den Gründer zugeschnitten. Im Rahmen einer Unternehmensnachfolge muss dem Unternehmen damit meist eine andere Struktur gegeben werden, insbesondere dann, wenn die Unternehmensnachfolge extern, also nicht im eigenen Familienkreise erfolgen soll. Ob interne oder externe Unternehmensnachfolge: sie muss in jedem Falle lange vorher geplant werden. Denn je nach Konzept benötigt die Umsetzung der Unternehmensnachfolge Jahre. 

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Geschäftsführerhaftung

Geschäftsführer-
haftung

Haftungsrisiken
Strafrechtsrisiken
D&O-Versicherung

Risikomanagement

Risikomanagement
RisikoCheck
Risikomatrix

Unternehmensbewertung

Eine zielgenaue Unternehmensbewertung kann nur durch Anwendung des Gesamtbewertungsverfahrens erfolgen. Alle anderen Verfahren sind, soweit sie überhaupt auch nur teilweise tauglich sein würden, allenfalls Hilfsmittel, um schnell zu einer annähernd zutreffenden Größenordnung des Unternehmenswerts zu kommen, wie dies beim Multiplikator-Verfahren der Fall ist. So ist die Aussagekraft des Multiplikator-Verfahrens sehr begrenzt, wenn ihre Anwendung z.B. zum Ergebnis führt, dass sich der Unternehmenswert innerhalb eines Rahmens von 2,2 Mio Euro bis 4,9 Mio Euro bewegt. Es stellt sich dann die Frage, wo genau denn der Unternehmenswert in konkreten Fall innerhalb des Rahmens liegt.

In der Betriebswirtschaftslehre herrscht die auf den Ertrag bzw. Cash Flow, also auf die unternehmerische Leistung, und nicht eine auf die materielle Substanz des Unternehmens abgestellte Methode vor. Der Unternehmenswert drückt dabei den Wert des fortgeführten Unternehmens, bezogen auf eine Alternativinvestition am Kapitalmarkt, aus. Ein solches Verfahren wird Gesamtbewertungsverfahren genannt, weil es nicht um die im Unternehmen vorhandenen einzelnen Gegenstände geht, sondern das Unternehmen als lebendes Ganzes verstanden wird, das mit seinen Mitteln und Ressourcen und seiner Organisation und Einbettung in den Wirtschaftsverkehr eine eigenständige Aufgabe vollziehen kann. Es geht also nicht darum, was an Substanzwerten im Unternehmen vorhanden ist, sondern welcher Erfolg mit den vorhandenen Werten erzielt wird. Der eine Unternehmer kann mit wenig Sachwerten hohe Erträge erzielen. Der andere Unternehmer schafft es aber nicht, mit hohen Substanzwerten adäquate Ergebnisse zu erzielen. Vor allem wissensorientierte Unternehmen verfügen kaum über Sachwerte, da der Erfolg des Unternehmens durch die Art und Weise und Qualität des Wissens, seiner Beständigkeit und der Wandlungs- und Lernfähigkeit des Unternehmens bestimmt wird. Der Sachwert hat damit also keinen unmittelbaren Wert, sondern geht im Nutzungswert auf.

Maßgebend für den Wert eines Unternehmens ist also nicht seine Vergangenheit, sondern sein erwarteter Erfolg in der Zukunft. Dieser Zukunftsnutzen wird auf den Bewertungsstichtag diskontiert, d.h. abgezinst, und bildet dadurch den so genannten Barwert als den Unternehmenswert.

Der Wert eines Unternehmens wird damit von dem Nutzen bestimmt, den das Unternehmen im Bewertungszeitpunkt in erster Linie aufgrund

  • seiner materiellen Substanz,
  • seiner Innovationskraft,
  • seiner Produkt- und Sortimentsgestaltung,
  • seiner Stellung am Markt,
  • seiner inneren Organisation und
  • seines disponierenden Managements

erbringen kann.

Bei der Ermittlung des Unternehmenswerts verhält sich der Unternehmenskäufer wie etwa ein Investor, der eine bestimmte Anzahl von Aktien eines Unternehmens zu kaufen bereit ist und sich die Frage stellt, was er dafür bezahlen muss, um eine bestimmte Rendite zu erwirtschaften.
Mit dieser Berechnungsvorlage können Sie den Preis für den Erwerb eines bestimmten Aktienpaketes berechnen.

Dem gegenüber gibt es Bewertungsverfahren, die auf den Substanzwert und bei der Bewertung eines sich in Liquidation befindlichen Unternehmens auf den Liquidationswert abstellen. Weiter gibt es Mischverfahren, die eine Mischung darstellen zwischen Ertragswert und Substanzwert.

Und schließlich gibt es marktwertorientierte Verfahren, die auf vergleichbare Verkaufspreise im Markt abstellen. Es handelt sich dabei um Verfahren, die mit Ebit- und Umsatzmultiplikatoren arbeiten. Solche Multiplikatoren werden von namhaften M&A-Unternehmen regelmäßig publiziert. Unter EBIT ist das operative Ergebnis zu verstehen, nämlich der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Earnings before Interest und Tax).
Mit dieser Berechnungsvorlage können Sie den Unternehmenswert aktuell nach dieser Methode berechnen.

In Gesellschaftsverträgen findet sich oftmals die Vereinbarung über die Unternehmensbewertung für den Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters, dem für den Verlust des Gesellschaftsanteils eine adäquate Abfindung zusteht. Oftmals wird für die Unternehmensbewertung hierzu vereinbart, dass die Bewertung des Unternehmens nach demStuttgarter Verfahren erfolgt.

Auch die Rechtsprechung hat sich oftmals mit Fragen der Unternehmensbewertung auseinanderzusetzen und hat hierzu eine Reihe von Regeln aufgestellt.

Unternehmensgründung

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Rechtsformen
Personengesellschaften
Körperschaften
Konzeption, Planung