Zur strategischen Unternehmensplanung gehört
maßgeblich auch dazu, dass sich die Ziele des Unternehmens in den technologischen und
gesellschaftlichen Wertewandel integrieren und damit in Harmonie zu veränderten
Einstellungen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen der Menschen gehen. Bei der Definition
der zu erreichenden Ziele müssen daher auch die Geschäftsgrundsätze und insbesondere
die Unternehmensphilosophie definiert werden.
Sodann sind im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung
die einzelnen Schritte zur Erreichung der Ziele inhaltlich und zeitlich zu bestimmen. Die
strategische Planung umfasst einen langfristigen Zeitraum von etwa 5 - 10 Jahren.
Insbesondere ist damit eine konkrete Planung des Produktprogramms und damit eines
Zusammenwirkens zwischen Produkt und Markt erforderlich. Die Analyse der Stärken und
Schwächen des Unternehmens ist durchzuführen und aus den gewonnenen Ergebnissen eine
Prognose über die Attraktivität bestimmter Teilmärkte aufzustellen. Synergieeffekte
sind zu erforschen.
Aus der strategischen Planung ist die operative Planung,
nämlich die mittelfristige Planung für den Zeitraum von 1 - 4 Jahren zu entwickeln. Die
Aufgabe der operativen Planung ist, die durch die strategische Planung vorgegebene
Grobplanung in Pläne für die einzelnen Teilbereiche umzusetzen. Dies betrifft
insbesondere die Finanzierung, die Produktion, das Marketing, die Beschaffung und die
Lagerhaltung.
Und all dies ist nicht statisch. Eine Planung ist nämlich
erst dann abgeschlossen, wenn sie realisiert ist. Bis zur Realisierung muss die Planung
aufgrund neuerer Erkenntnisse ständig revidiert, ergänzt und geändert werden.
Eine Besonderheit der strategischen Unternehmensplanung ist
die Szenarioplanung oder der Einsatz von Balanced Scorecards.
Nähere
Einzelheiten zum Unternehmensplan mit Erläuterungen, Mustervorlagen und
Tipps erhalten Sie
in unserer Broschüre
zur
Unternehmensnachfolge.
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