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Einzelfälle zum Risikomanagement von A-Z
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Rechtsstreitigkeiten und behördliche Auflagen
Bei der Risikoanalyse sind Existenz gefährdende Rechtsstreitigkeiten
anzugeben und Ausführungen darüber machen, welche Maßnahmen für den schlechtesten Fall des
Ausgangs von Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Auflagen getroffen
sind. Existenz gefährdende Rechtsstreitigkeiten und behördliche Auflagen
können beispielsweise sein
- ein Schadenersatzprozess aus dem Produkthaftungsrecht wegen erheblicher
Schädigung von Personen und/oder Sachen,
- eine Unterlassungsklage eines Dritten wegen behaupteter Verletzung seiner
Patent- oder Urheberrechte durch das Unternehmen in einem Bereich, der die
Kerntätigkeit des Unternehmens betrifft,
- eine Nachbarklage wegen Überschreitung der Emissionswerte mit dem Ziel der
Einstellung des Betriebs oder der Nachrüstung zur Verringerung der
Emissionen oder
- Auflagen der Behörden für Umweltschutz und Brandschutz mit der Folge hoher
Investitionen und vorübergehender Betriebseinstellung.
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Technologien
Unternehmen sind oftmals abhängig von neuen Technologien. So sind z.B.
Unternehmen, deren Erfolgspotenziale stark auf die stets neuesten
Internet-Technologien ausgerichtet sind wie z.B. Internet-Marktportale
oder Internet-Auktionshäuser, von diesen Technologien und von denjenigen
Personen abhängig, die diese Technologien bedienen können. Handelt es sich
dabei um externe Partner und verfügt das Unternehmen nicht selbst über die
Technologie und das Kern-Know-how im eigenen Unternehmen, kann dies sehr
schnell zur Gefährdung des Bestands des Unternehmens führen,
beispielsweise wenn das externe Unternehmen insolvent wird, wenn deren
Know-how-Träger das Unternehmen verlassen oder wenn die Preise für die
Leistungen so stark erhöht werden, dass das Unternehmen, das diese
Leistungen in Anspruch nimmt, diese Kostenerhöhung nicht an ihre Kunden
weitergeben kann.
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