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Eine frühzeitige Einbindung solcher Personen macht auch Sinn und kommt
der Unternehmensentwicklung zu Gute. So sind die meisten der kleinen und mittelständischen
Unternehmen auf den Inhaber und Unternehmer zugeschnitten. Dieser hat oftmals vor
langer Zeit das Unternehmen aufgebaut oder als Familienunternehmen in der nächsten
Generation übernommen. Vielfach trägt das Unternehmen auch seinen Namen. Dieser
Unternehmer kennt sich in seiner Branche exzellent aus. Die wesentlichen
Geschäftsverbindungen sind auf seine Person zugeschnitten und Mitarbeiter lässt er
vielfach nicht in ebenbürtige Managementaufgaben nachrücken. Ein
potenzieller Interimsmanager nimmt dem Unternehmer nicht die "Butter vom
Brot", sondern kommt mit den Schlüsselpersonen in Kontakt und kann auch
dessen Vertrauen erwirken, so dass der Interimsmanager dann im Falle X
schnell in die Schlüsselpositionen des Unternehmens hineinwachsen kann.
Oder der Unternehmer oder
die Führungskraft hat hochkarätiges Know-How auf seinem Gebiet und damit hervorragende
Chancen für sich und sein Unternehmen. Dafür fehlen aber Erfahrung und Kenntnisse in
anderen Bereichen der Unternehmensführung. Und Fehler in diesen Bereichen können schnell
die Vorteile seines Fach-Know-hows kompensieren.
Die Führung von Unternehmen ist seit Jahrzehnten und vor allem in den letzten Jahren
immer komplexer geworden. Immer mehr Spezialisten auf dem einen oder anderen Gebiet der
Unternehmensführung sind erforderlich geworden. So können durchschlagende
Rationalisierungen im Unternehmen nur noch EDV-technisch durchgeführt werden. Die
Arbeitsorganisation im Unternehmen ist komplexer geworden und die Chancen und Risiken der
Globalisierung sind für den bisher erfolgreich gewesenen Unternehmensführer meist nur
noch ein Buch mit sieben Siegeln.
Der Unternehmer bedarf also in zunehmendem Maße eines Partners in der
Unternehmensführung. Er ist aber nicht bereit, die gewachsene Struktur des Unternehmens
zu diesem Zwecke maßgeblich umzustellen oder sich zusätzlich zu seinem hochkarätigen
Fach-Know-how noch in andere Bereiche einzuarbeiten. Hinzu kommt, dass viele Unternehmer
sich scheuen, - wie die Erfahrung zeigt auch zurecht - einen fremden Partner in das
Unternehmen aufzunehmen oder einen oder mehrere Spezialisten für die Unternehmensführung
einzustellen. Denn die Kosten wären gewaltig. Dieser Partner in der Unternehmensführung
müsste stets ausgelastet sein. Er bräuchte auch repräsentative Räume und ihn los zu
werden, wenn es nicht mehr passt, ist teuer und meist auch mit vielen negativen Emotionen
verbunden.
Mit einem Partner als Berater, der auch als Interimsmanager
in Betracht käme, lassen sich diese Probleme optimal lösen und für den
Unternehmer ein maßgeschneiderter Konzept erreichen. Er bekommt von seinem
Partner laufend Know-how von außen, hat einen Gesprächspartner auf hohem
Niveau und verfügt darüber hinaus über ein Auffangnetz für den Fall, dass
diese Person kurzfristig das Interimsmanagement übernehmen soll.
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