|
Erläuterung:
Die Liquiditätskennzahl gibt an, zu wie viel Prozent die kurzfristigen
Verbindlichkeiten zum Bewertungsstichtag durch vorhandene Liquidität gedeckt
sind. Durch Erweiterung des Liquiditätsbegriffs um kurzfristige Forderungen
bzw. Vorräte kommt man zu differenzierten Liquiditätskennzahlen, denn die
kurzfristigen Verbindlichkeiten werden nicht nur durch vorhandene
Zahlungsmittel, wie z.B. Bankguthaben, sondern auch durch den Einzug von
Forderungen und den Abbau von Vorräten finanziert.
Das Net Working Capital ist in seiner Aussage ähnlich zur Liquidität 3.
Grades. Je höher diese Liquiditätskennzahlen sind, desto eher kann eine
Zahlungsunfähigkeit durch Verkauf von Vorräten vermieden werden. Der
dynamische Verschuldungsgrad steht auf der Grundlage, dass der Cash Flow
nicht nur für Ausschüttungen oder die Finanzierung von Investitionen,
sondern auch zur Rückzahlung von Schulden verwendet werden kann.
|