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Hieraus folgt:
Þ Je
höher der Verschuldungsgrad und der Anspannungsgrad ist desto höher ist das
Finanzierungsrisiko. Bei einer Eigenkapitalquote von 100 % besteht kein
Finanzierungsrisiko, dass ein Fremdkapitalgeber durch Kreditkündigungen,
schlechte Auskünfte, Vollstreckungen und Sicherheitenverwertung den Bestand
des Unternehmens gefährdet. Es bleibt lediglich das Risiko, dass das
Eigenkapital verbraucht ist und neues betriebsnotwendiges Kapital nicht mehr
beschafft werden kann.
Þ Da
das Unternehmen in der Regel auf eine Fremdkapitalfinanzierung angewiesen
sein wird, ist auf eine langfristige Finanzierungsstruktur Wert zu legen. Je
größer die Intensität des langfristigen Kapitals im Verhältnis zum
Gesamtkapital ist desto stabiler ist die Finanzierungsstruktur.
Þ Die
Fremdkapitalzinslast zeigt an, zu welchem Durchschnittspreis das
Fremdkapital beschafft ist. Die Fremdkapitalzinslast sollte daher so klein
als möglich sein, d.h., das Fremdkapital sollte so günstig wie möglich
beschafft sein.
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