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Montag, 21.05.2012

Wirtschaftsverlag für Unternehmensführung
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Finanzanalyse

Bei der Finanzanalyse sind insbesondere der Verschuldungsgrad, die Eigenkapitalquote der Anspannungsgrad, die Intensität des langfristigen Kapitals und die Fremdkapitalzinslast zu unterscheiden.
 

Kennzahlen der Finanzanalyse Formel

Verschuldungsgrad

   
    Fremdkapital (FK) x 100

_____________________________

   
    Eigenkapital (EK)
 

Eigenkapitalquote

   
   EK x 100

_____________

 
   Gesamtkapital

 

Anspannungsgrad

   
    FK x 100

_____________

  
    Gesamtkapital

 

Intensität des langfristigen Kapitals

   
    EK + langfristiges FK) x 100

________________________________

 
   Gesamtkapital

 

Fremdkapitalzinslast

   
    Zinsen und ähnliche Aufwendungen x 100

________________________________________________

  
    FK

 



Hieraus folgt:

Þ Je höher der Verschuldungsgrad und der Anspannungsgrad ist desto höher ist das Finanzierungsrisiko. Bei einer Eigenkapitalquote von 100 % besteht kein Finanzierungsrisiko, dass ein Fremdkapitalgeber durch Kreditkündigungen, schlechte Auskünfte, Vollstreckungen und Sicherheitenverwertung den Bestand des Unternehmens gefährdet. Es bleibt lediglich das Risiko, dass das Eigenkapital verbraucht ist und neues betriebsnotwendiges Kapital nicht mehr beschafft werden kann.

Þ Da das Unternehmen in der Regel auf eine Fremdkapitalfinanzierung angewiesen sein wird, ist auf eine langfristige Finanzierungsstruktur Wert zu legen. Je größer die Intensität des langfristigen Kapitals im Verhältnis zum Gesamtkapital ist desto stabiler ist die Finanzierungsstruktur.

Þ Die Fremdkapitalzinslast zeigt an, zu welchem Durchschnittspreis das Fremdkapital beschafft ist. Die Fremdkapitalzinslast sollte daher so klein als möglich sein, d.h., das Fremdkapital sollte so günstig wie möglich beschafft sein.
 

Nähere Ausführungen mit Ecxel-Muster für diverse Berechnungen erhalten Sie mit unserer Broschüre "Der Unternehmensplan"