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Metatrends
Meta-Trends sind langfristige Trends, sog. Übertrends, die das Grundsätzliche beschreiben. Meta-Trends zeigen Veränderungen auf, die tiefgreifend sind und zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umstrukturierung führen. Meta-Trends beschreiben das grundsätzliche Klima, in dem alles andere wirkt und sich organisiert. Ein erfolgreicher Unternehmer sollte solche Meta-Trends erkennen und in den Trend hinein investieren. Je frühzeitiger er in einen Trend hinein investiert, desto konkurrenzloser wird er in der Anfangszeit sein und auch später, wenn andere Konkurrenten auf den Strom aufspringen, wird er ständig die Nase vorne haben. Bill Gates hat mit Microsoft von Anfang an in einen solchen Meta-Trend der Verkleinerung und Flexibilisierung der Datenverarbeitung investiert, wie auch Gottlieb Daimler vor 150 Jahren von Anfang an in den Meta-Trend der Verkleinerung und Flexibilisierung der Motoren investierte. Zu früh oder zu stark in einen Meta-Trend zu investieren ist aber genauso schlecht, wie zu spät. Friedrich Krupp investierte zu stark in den damaligen Meta-Trend der Substitution von Holz durch Gussstahl, so dass er ständig in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und kurz vor dem Zusammenbruch war, bis der Meta-Trend so stark geworden ist, dass sich mit Krupp das gesamte Ruhrgebiet industrialisierte. Erst Jahrzehnte später trat Thyssen in diesen Trend ein, und beschleunigte mit einer hohen Verschuldung mit Fremdkapital, was nicht ungefährlich für den Bestand des Unternehmens war. Die folgenden Meta-Trends geben in der Reihenfolge der Darstellung nicht eine Rangfolge an. Die Trends vernetzen sich und stimulieren sich gegenseitig. |