Die
richtige Gesellschaftsform
OHG
(Kurzübersicht zur OHG)
Vor Jahrzehnten war die OHG (Offene
Handelsgesellschaft) die vorherrschende Gesellschaftsform. Die OHG setzt ein
vollkaufmännisches Gewerbe voraus, also ein Gewerbe, das nach Art und Umfang einen in
kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
Auch diese Gesellschaftsform ist
partnerschaftlich organisiert und meist handelte es sich um einen Familienbetrieb, in dem
zwei Brüder oder Vater und Sohn ein Unternehmen führen. Viele der heute namhaften und
börsennotierten Publikumsaktiengesellschaften sind zu Beginn als OHG organisiert gewesen.
Der große Nachteil - und deshalb ist diese Gesellschaftsform heute ein Fossil - besteht
in der unbeschränkten persönlichen Haftung jedes einzelnen Gesellschafters. Früher war
dies nicht die Problematik. Die Banken waren bei der Finanzierung äußerst zurückhaltend
und so existierte das heute brennendste Problem einer unkalkulierbaren Haftung aufgrund zu
hoher Fremdfinanzierung damals kaum. Verträge wurden per Handschlag gemacht und man
kannte sich gegenseitig. Ein größerer Forderungsausfall, der ein Unternehmen in die
Illiquidität gezogen hätte, war damals kaum gegeben. Außerdem gab es die heute meist
unüberschaubaren Haftungsverhältnisse nicht oder waren zu vernachlässigen - angefangen
von der Produkthaftung über die Haftung wegen Verletzung von Verkehrssicherungspflichten
oder die Haftung wegen fehlerhafter Aufklärung der Verbraucher, usw., usw. Die OHG wurde
sukzessive von der Gesellschaftsform der GmbH verdrängt.
Die OHG kann heute mit gutem Gewissen nicht
mehr empfohlen werden.
Vor Jahrzehnten war die OHG (Offene
Handelsgesellschaft) die vorherrschende Gesellschaftsform. Die OHG setzt ein
vollkaufmännisches Gewerbe voraus, also ein Gewerbe, das nach Art und Umfang einen in
kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
Auch diese Gesellschaftsform ist
partnerschaftlich organisiert und meist handelte es sich um einen Familienbetrieb, in dem
zwei Brüder oder Vater und Sohn ein Unternehmen führen. Viele der heute namhaften und
börsennotierten Publikumsaktiengesellschaften sind zu Beginn als OHG organisiert gewesen.
Der große Nachteil - und deshalb ist diese Gesellschaftsform heute ein Fossil - besteht
in der unbeschränkten persönlichen Haftung jedes einzelnen Gesellschafters. Früher war
dies nicht die Problematik. Die Banken waren bei der Finanzierung äußerst zurückhaltend
und so existierte das heute brennendste Problem einer unkalkulierbaren Haftung aufgrund zu
hoher Fremdfinanzierung damals kaum. Verträge wurden per Handschlag gemacht und man
kannte sich gegenseitig. Ein größerer Forderungsausfall, der ein Unternehmen in die
Illiquidität gezogen hätte, war damals kaum gegeben. Außerdem gab es die heute meist
unüberschaubaren Haftungsverhältnisse nicht oder waren zu vernachlässigen - angefangen
von der Produkthaftung über die Haftung wegen Verletzung von Verkehrssicherungspflichten
oder die Haftung wegen fehlerhafter Aufklärung der Verbraucher, usw., usw. Die OHG wurde
sukzessive von der Gesellschaftsform der GmbH verdrängt.
Die OHG kann heute mit gutem Gewissen nicht
mehr empfohlen werden. |