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Sonntag, 05.02.2012

Wirtschaftsverlag für Unternehmensführung
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Mustersammlungen für Verträge zum Unternehmensrecht,
Broschüren und Mustervorlagen zur Unternehmensführung



Interpretation von Sprüchen für die Unternehmensführung

Begabung verpflichtet.
Deutsches Sprichwort






Mergers & Acquisitions

Die Führung erfolgreicher Unternehmen wird wird vor allem in Zeiten der beschleunigten Globalisierung immer komplexer. Die Vertriebswege verlangen eine Internationalisierung. Produktionskosten und die Erreichung einer optimalen Konzernsteuerquote bedingen in zunehmendem Maßte eine Tätigkeit im Ausland. Viele Unternehmen sind daher darauf angewiesen, zum Zwecke des Erhalts ihrer Ertragspotenziale zu expandieren. Ein internes Wachstum, als ein Wachstum aus eigener Kraft, ist oftmals nicht die bessere Lösung. Besser ist in der Regel der Zukauf geeigneter Unternehmen, die Beteiligung an solchen Unternehmen oder die Vereinbarung von Kooperationen. All dies ist Aufgabe der Bereiche von M&A.


Die Bereiche Mergers & Acquisitions (kurz M&A) umfassen insbesondere folgende Fälle:

  • Unternehmenskooperationen und Joint Ventures

  • Beteiligung an Unternehmen

  • Kauf und Verkauf von Unternehmen 

  • Fusionen

  • Umwandlungen

Die Gründe für M&A-Aktivitäten sind vielfältig. Es kann sich dabei um den Wunsch nach Diversifikation handeln. Eine Produktionseinheit wird auf mehrere Partnerunternehmen aufgeteilt, die zusammen erst die Einheit darstellen. Oder im gleichen Geschäftszweig werden Unternehmen aufgekauft, um die eigene optimale Betriebsgröße zu erreichen. Oftmals werden auch Konkurrenten aufgekauft, um die Wettbewerbssituation zu verbessern.

In allen Fällen von M&A-Aktivitäten müssen erhebliche Vorarbeiten erfolgen. Der Verkäufer eines Unternehmens wird seine Assets und Marktvorteile herausstellen. Der Käufer eines Unternehmens wird sich eher an den Vorteilen des Unternehmenskaufs für sich orientieren, insbesondere die Synergieeffekte berücksichtigen.

Die Vorarbeiten erfolgen in einer sogenannten "due diligence", die insbesondere die Grundlagen für die Bewertung des Unternehmens bestimmt und die Risiken ermittelt. 

Der Preis für einen Unternehmenskauf oder eine Beteiligung wird letztlich nach der Ertragskraft des Unternehmens (multipliziert mit einem bestimmten Faktor) und nach den persönlichen Gegebenheiten bei den Vertragsparteien (Notverkauf, Synergieeffekte, usw.) bestimmt.

Der Ablauf beim Kauf oder Verkauf von Unternehmen ist in der Regel insbesondere folgende:

Durchführung einer due diligence im Falle des Kaufs

Analyse der Synergieeffekte beim Kauf

Ermittlung der tatsächlichen Ertragskraft des Unternehmens

Suche nach möglichen Interessenten im Falle des Verkaufs

Verhandlungen mit Käufer bzw. Verkäufer

Absicherung durch geeignete Zusicherungen des Verkäufers beim Unternehmenskauf

Integration des gekauften Unternehmens in das eigene Unternehmen, insbesondere durch Anpassung der Unternehmenskulturen

Schulung und Training der neu hinzu gekommenen Mitarbeiter nach den Maßstäben des Käuferunternehmens

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