| unzureichende
Eigenkapitalausstattung |
Die Eigenkapitalquote
mittelständischer Unternehmen ist meist gering. Die Finanzierung von Investitionen kann
kaum durch Bankkredite vorgenommen werden. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis lässt sich
über einen Börsengang optimal durchführen. |
| Vorbereitung für eine
Unternehmensnachfolge |
Ca. 700.000 deutsche Unternehmen
suchen einen Nachfolger. Bei der AG und einem Börsengang können die Gründer einen Teil
ihres Unternehmens kapitalisieren und über den Aufsichtsrat ihr Fach-know-how und ihre
Erfahrung einbringen, ohne in das tägliche Geschäft eingebunden zu sein. |
| Rekrutierung von geeigneten
Managern |
Eine erfahrene und kompetente
Führungselite lässt sich meist nur über den weiten Markt für Führungskräfte
befriedigen. Ein börsennotiertes Unternehmer kann leichter kompetente Manager finden. |
| Konfliktregelung bei
Familiengesellschaften |
Konflikte zwischen den Erben sind
oftmals üblich. Gehört zur Erbmasse ein Unternehmen, kann dieser Konflikt sehr schnell
auf die Entwicklung des Unternehmens negativ durchschlagen. Die börsennotierte
Familiengesellschaft trennt Konflikte der Erben vom Unternehmen ab. |
| Vermögenssicherung der Gründer |
Der vom Gründer meist über
Jahrzehnte aufgebaute Unternehmenswert stellt seine Alterssicherung dar. Mit dem Erfolg
seines Unternehmens steht und fällt diese Altersversorgung. Börsennotierte Unternehmen
verfügen über ein hohes Maß an Bestandssicherheit und sichern damit auch die
Altersversorgung des Gründer. |
| Liquiditätssicherung der Gründer |
Anteile an börsennotierten
Unternehmen können auch in kleinen Portionen und schnell verkauft werden. Der Gründer
verfügt damit immer über ein hohes Maß an Liquidität in Notfällen. |
| höhere Bonität des Unternehmens |
Die börsennotierte AG genießt ein
hohes Ansehen in der Öffentlichkeit. Damit sind erhebliche Vorteile für die
Unternehmensentwicklung verbunden. Kreditzinsen sind niedriger. Lieferanten liefern auf
Ziel. Und Arbeitnehmer identifizieren sich eher mit dem Unternehmen. |