Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm. Johann Wolfgang von Goethe |
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Change-Management
– Management von Veränderungen
im Unternehmen
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| Unternehmen
sind einem steten Wandel unterzogen.
Die Veränderungen können angenehm und kontinuierlich
sein,
wie z.B. bei der Anpassung an technologische Neuerungen. Sie
können aber auch schmerzhaft und abrupt verlaufen, wie z.B.
anlässlich des plötzlichen Todes des Unternehmers
oder bei
einem drohenden Zusammenbruch des Unternehmens nach einem
größeren Forderungsausfall. Je mehr
Menschen von dem
Veränderungsprozess betroffen sind, desto mehr kommt es auf
die
Führungsqualitäten des Managements an, ob und in
welchem
Maße die Veränderung erfolgreich ist. Von besonderer
Bedeutung für den Erfolg eines Veränderungsprozesses
ist es,
dass die Ängste, Bedürfnisse und Wünsche der
betroffenen
Personen erkannt und ernst genommen werden. Wenn die
Veränderungen
den Betroffenen lediglich nachrichtlich mitgeteilt werden, ist
Widerstand vorprogrammiert. Wer sich mit den möglichen
Widerständen schon lange vor der Konzeption des
Veränderungsprozesses auseinandersetzt, kann solche
Widerstände von vornherein entschärfen. Art und Weise
der
Widerstände hängen davon ab, wie sehr der
Veränderungsprozess in die Belange der Betroffenen eingreift.
Wird
eine „heilige Kuh geschlachtet“ sind die zu
erwartenden
Widerstände wesentlich heftiger, als wenn es nur um die
Umstellung
von Verhaltensweisen geht. Widerstände können sich
als
sachliche Gegenargumentationen äußern, die dem
Anlass des
Veränderungsprozesses die Grundlage entziehen sollen. Der
Widerstand kann sich aber auch in Intrigen oder in Sabotage
äußern oder zur völligen Demotivierung
führen.
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Planung des Veränderungsprozesses
Stets bedarf es für einen erfolgreichen Veränderungsprozess einer sorgfältigen Planung der einzelnen
Phasen des Veränderungsprozesses. Die erste Phase ist von Widerstand geprägt. In der zweiten Phase relativiert sich der
Widerstand und wird geringer. Er geht in die Phase der Neugierde über. Die Betroffenen interessieren sich dafür, wie
ihre Stellung in der neuen Situation sein wird. In der dritten Phase kann dem Betroffenen seine Stellung in der neuen Situation so
überzeugend vermittelt werden, dass er auch positive Elemente in der Veränderung erkennt. Er arrangiert sich mit dem Neuen und
lehnt es nicht mehr ab. In der vierten Phase entsteht schließlich die Überzeugung, dass ihm das Neue eine bessere Stellung
gebracht hat.
Soll der Betroffene infolge des Veränderungsprozesses jedoch aus dem Unternehmen ausscheiden, z.B. bei der Einstellung von
Betriebsteilen, muss sich das Management des Veränderungsprozesses vor allem darauf richten, bei den betroffenen Mitarbeitern
Verständnis für diesen Schritt zu erreichen. Insbesondere ist ihnen zu vermitteln, dass man alles getan hat, um ihre
Wünsche, Ängste und Bedürfnisse zu beachten, aber die Sachlage dem Unternehmen keine andere Wahl gelassen hat.
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Veränderungen im Unternehmen müssen einen permanenten Prozess darstellen. Das Unternehmen ist eingebettet in eine komplexe Umwelt, wie
die rechtlichen Rahmenbedingungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht, wie die konjunkturellen Entwicklungen und die Entwicklung eines
verschärften Wettbewerbs. Ein Unternehmen, das weiterhin von den bisherigen Erfolgspotenzialen ausgeht und sich nicht verändert wird
dann schnell vom Wettbewerb überholt werden. Das Unternehmen muss also ein lernendes Unternehmen sein, d.h., es muss aus eigener Kraft
erkennen, welche Änderungen im Unternehmen erforderlich sind und es muss aus eigener Kraft die notwendigen Änderungen herbeiführen. Je später
diese notwendigen Veränderungsprozesse eingeleitet werden, desto schmerzhafter werden dann die Veränderungen sein. Hier
steckt meist das Problem, dass sich das Management selbst ändern müsste und es nicht tut. Dann verliert das Unternehmen und die Nachteile
haben insbesondere die Gesellschafter, die Mitarbeiter und der Fiskus zu tragen. Lesen Sie weiter, was die Gründe dafür sind, dass sich das
Management selbst nicht ändert und notwendige Veränderungsprozesse verschläft.
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näher zur Panung des Veränderungsprozesses mit dem BSU-Programm
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